Chords for Sarah Lesch über Einsamkeit

Tempo:
81.1 bpm
Chords used:

C

Eb

Gm

E

Tuning:Standard Tuning (EADGBE)Capo:+0fret
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Sarah Lesch über Einsamkeit chords
Jam Along & Learn...
Der Einsamkeit zum Trotze, der Titel ist entstanden, weil ich irgendwann alle meine Lieder, die
schreibe ja immer.
erzählt mir der Text dann, wie es mir [C] eigentlich gerade geht.
Titel untereinander geschrieben und habe festgestellt, oh krass, die haben
Natürlich in ganz unterschiedlichen Facetten.
[N] Punkt in meinem Leben, an dem es mir echt nicht gut ging und ich
und dachte, ich wandere einfach aus.
Und dann habe ich [Gm] festgestellt, okay, ich bin echt einsam und ich mache einfach trotzdem
100%  ➙  81BPM
C
3211
Eb
12341116
Gm
123111113
E
2311
C
3211
Eb
12341116
Gm
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E
2311
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_ _ _ _ _ _ Der Einsamkeit zum Trotze, der Titel ist entstanden, weil ich irgendwann alle meine Lieder, die
dann so fürs neue Album geschrieben waren, untereinander geschrieben habe.
Das mache ich dann so, weil ich schreibe ja immer.
Ich schreibe ja nicht nur, weil ich ein Album mache, sondern ich schreibe sowieso.
Und meistens erzählt mir der Text dann, wie es mir [C] eigentlich gerade geht.
Und ich habe die Titel untereinander geschrieben und habe festgestellt, oh krass, die haben
alle irgendwie [Eb] mit Einsamkeit zu tun, die Lieder.
Natürlich in ganz unterschiedlichen Facetten.
_ Und es war auch ein [N] Punkt in meinem Leben, an dem es mir echt nicht gut ging und ich
irgendwie auch überlegt habe, alles hinzuschmeißen _ und dachte, ich wandere einfach aus.
Ohne Gitarre.
Jetzt reicht's.
Und dann habe ich [Gm] festgestellt, okay, ich bin echt einsam und ich mache einfach trotzdem
weiter, weil Trotz kann ich ganz gut.
[E] Und dann habe ich mich entschieden für diesen Titel, der Einsamkeit zum Trotze.
_ Und dann ist das Verrückte, dass ich Musik, ja ich habe Musik immer gemacht, auch um zu
kommunizieren mit den Menschen und um festzustellen, ich bin nicht alleine mit meinen Gefühlen.
_ _ Und natürlich habe ich auch da wieder festgestellt, es geht nicht nur mir so, dass ich einsam
bin, sondern die Menschen um mich herum, allen voran zum Beispiel mein Großvater, zu dem
ich eine sehr, sehr, sehr starke Bindung habe, der ist auch sehr einsam, glaube ich.
Und ganz, ganz viele Menschen, die, ja, Single in der Großstadt und [N] wahnsinnig viele Freunde
und Partys und weiß ich nicht was alles.
Und ja, dann gibt es die sozialen Medien und alle sind irgendwie so verbunden, aber doch nicht verbunden.
Weil was wir nämlich nicht miteinander teilen, sind unsere Schattenseiten ganz oft.
Und was wir uns auch nicht mehr trauen, ist, _ jemanden zu brauchen.
Und dann habe ich festgestellt, okay, wenn wir aufhören, uns zu brauchen und wenn wir
anfangen auch, wenn wir aufhören, die _ _ negativen Aspekte an den Menschen um uns herum auch
mitzunehmen, dann werden wir alle sehr einsam werden.
Und ja, oft laufen wir durch die Gegend und suchen halt nach einer Liebe, die uns noch
besser steht oder nach einer Freundschaft, die uns besser steht.
Aber es gibt gar nicht mehr dieses, ey, lass mal einfach zusammenbleiben jetzt.
Und lass das mal irgendwie versuchen miteinander. _
Und das meine ich jetzt nicht nur auf Liebesbeziehungen bezogen, sondern auf die ganze Gesellschaft.
Der Titelsong hat ja auch den Titel, der Einsamkeit zum Trotze.
Und es ist ein bisschen so eine Mixtur aus verschiedenen Texten, die ich geschrieben habe
und die habe ich dann zusammengefügt, weil ich festgestellt habe, ich habe mich sehr
einsam gefühlt, auch weil ich mich total abgrenzen wollte von meiner Heimat.
Also von dem, was mein Zuhause ist.
Ich wollte irgendwie, ich dachte, ich bin ganz anders als die oder so.
Und ich komme halt, ich bin so ein bisschen ein Kind des Ostens und des Westens und beides
ist so ein bisschen meins, aber auch nicht meins.
Und ich bewegte mich immer zwischen diesen Welten und habe aber irgendwann festgestellt,
Mensch, es ist eigentlich schön, wo ich herkomme.
Und dass es da, wo ich herkomme, ganz, ganz verrückte Mixes aus Menschen gibt.
Dass es teilweise total Multikulti war und ich irgendwie so viele Menschen mitbekommen
habe, _ die auch unterschiedlicher politischer Meinung sind.
Auch in meiner Familie habe ich das.
Das habe ich auch in meinem letzten Album schon verarbeitet.
_ Und doch sind die ja Menschen, die ich liebe.
Und das kann ich nicht wegtun, auch wenn wir politisch verschiedener Meinungen sind.
Und das ist ein Dilemma auch unserer Zeit.
Das ist sicherlich auch nicht die erste Zeit, in der das Menschen so geht, dass man plötzlich
feststellt, ah, mein Kumpel, der hat ja auch so komisches Gedankengut oder so.
Oder mein Vater oder keine Ahnung.
Und ich bin aber einfach nicht bereit, irgendjemanden auszuschließen aus meiner Musik, weil ich
Musik finde ich, macht eine Verbindung zwischen allem, was uns irgendwie betrifft, uns Menschen.
Und ganz oft betreffen uns eigentlich die gleichen Gefühle.
Wir suchen uns nur unterschiedliche Feindbilder aus.
Und davon handelt eigentlich auch wieder mal der Titelsong. _ _ _ _ _ _ _